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Entfesselt die Kreativität eures Teams und tauscht den Schul, oder Büroalltag gegen die Sprühdose!

Ein Graffiti-Team-Event ist weit mehr als nur ein Workshop – Street-Art-Kultur, Teamgeist + Kreativer Flow.

Hier ist ein Einblick, wie euer gemeinsames Meisterwerk entsteht:


Der Ablauf: Von der Skizze zum Mural

1. Das „Warm-up“ & die Basics

Trockenübungen: Die ersten Striche auf Karton oder Übungswänden, um ein Gefühl für den „Flow“ zu bekommen.
Safety First: Masken auf, Handschuhe an – wir arbeiten sicher. Mindestalter = 12 Jahre.
Dosen & Caps: Wie kontrolliert man den Druck? Welche „Caps“ (Aufsätze) erzeugen welche Linien?

Konzept: Ihr habt ein Konkretes Bild vor Augen, ihr setzt es um, wir helfen.

Ihr wollt ein Konzept beim Workshop entwickeln, auch das ist möglich! (braucht etwas mehr Zeit).

Frag gerne deinen Wunschtermin an!

0650 34 24 035

Workshopbeschreibung (PDF)


Fein / weich / breit / flach

  • Feinsprühende Caps (Skinny / Fine)
    Geringer Output, schmaler Strahl, hohe Präzision. Für Details und Outlines.
  • Weichsprühende Caps (Soft / Fade)
    Diffuser Sprühnebel, niedriger Farbauftrag. Für Verläufe und Schatten.
  • Breitsprühende Caps (Fat / Wide)
    Hoher Output, großer Sprühwinkel. Für schnelles Füllen großer Flächen.
  • Flachstrahl- und Spezialcaps (Calligraphy / Flat)
    Ovaler Strahl, drehabhängige Strichbreite. Für Tags und kalligrafische Schrift.

Vom Sketch zum Piece: Der Aufbau & Tipps

Zuerst überträgt man die Skizze (Firstlines) mit einer hellen Farbe grob an die Wand, um die Proportionen zu prüfen.

Danach wird der Hintergrund (Background) angelegt, damit die Buchstaben später sauber auf einer Ebene davor „sitzen“.

Es folgt das Fill-in (Ausfüllen der Buchstaben), wobei man von oben nach unten arbeitet, um Farbnasen zu vermeiden.

Nach dem Fill-in zieht man die Outlines (Außenlinien), die dem Ganzen die Form geben und unsaubere Kanten überdecken.

Zum Schluss kommen Highlights (Lichtpunkte), Reflexe und Second Outlines (Rahmen), um das Piece plastisch wirken zu lassen.

Tipp: Zwischendurch immer wieder ein paar Meter Abstand nehmen, um die Symmetrie und das Gesamtbild aus der Distanz zu checken.

Schriften lassen sich grob in Kategorien wie

Serifen (mit Häkchen),

Slab Serif (mit kräftigen, blockhaften Serifen),

Sans Serif (geradlinig),

Scirpt (Schreibschriften) unterteilen.

Daneben gibt es Stencil-Fonts, deren Buchstaben so konstruiert sind, dass sie sich mit vorgefertigten Schablonen schnell und sauber umsetzen lassen.

Im Graffiti-Kontext sind besonders zwei Stilrichtungen prägend: der Wildstyle, der durch extrem komplexe, verschlungene und oft schwer lesbare Buchstaben besticht, und der Blockbuster, der auf massive, großformatige Buchstaben für maximale Sichtbarkeit setzt.

Für klassische Graffiti-Tags: Script oder Sans

Papier/Karton-Schablone anfertigen?

Stencil-Fonts kommen vor allem dort zum Einsatz, wo Effizienz, Wiederholbarkeit und ein klarer, direkter visueller Impact gefragt sind;

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